Lars Bang Larsen

 Cady Noland ist ein Paradebeispiel für den Ausstieg aus der Kunstwelt, aber ihre Arbeiten zu den gewalttätigen Seiten Amerikas aus den 80ern und 90ern sprechen weiter zu uns. Das ist „Tanya“, benannt nach dem Pseudonym, das sich William Randolph Hearsts Enkelin gab, als sie der Symbionese Liberation Army beitrat, von der sie vorher gekidnappt worden war.  

Cady Noland ist ein Paradebeispiel für den Ausstieg aus der Kunstwelt, aber ihre Arbeiten zu den gewalttätigen Seiten Amerikas aus den 80ern und 90ern sprechen weiter zu uns. Das ist „Tanya“, benannt nach dem Pseudonym, das sich William Randolph Hearsts Enkelin gab, als sie der Symbionese Liberation Army beitrat, von der sie vorher gekidnappt worden war.

 

Seit der Mensch nicht mehr im Mittelpunkt der Geschichte steht, sondern Netzwerke und Systeme, stellt sich die alte Frage „Was tun?" neu. Nie war es schwieriger, sich die Regeln für das eigene Handeln selbst zu schreiben als jetzt. Wie weitermachen? Akzeleration oder Ausstieg? Beides falsche Alternativen, findet Lars Bang Larsen und sucht nach neuen, fluiden Handlungsformen.