New York

 Foto: Robert Hamacher

Diedrich Diederichsen, 2018

Foto: Robert Hamacher

Ein Gespräch zwischen Diedrich Diederichsen, Peter Pakesch und Kasper König über die Kunstszenen den 80er Jahre; über Beziehungen, Verschiebungen und Besonderheiten eines unverstandenen Jahrzehnts. Moderiert von Dominikus Müller.

 Stephen Willats, Surfing with the Strange Attractor , 2011 Ink, water colour, Letraset text on paper  

„Wir würden dich sehr gerne einladen, einen Essay für die kommende Ausgabe zu schreiben. Reena Spaulings war einer Entwicklung relativ weit voraus, in der Künstler, Kuratoren, Kritiker und Galeristen (und möglicherweise Sammler?) zunehmend wechselnde Rollen einnehmen. Es ist klar, dass dieses Phänomen mit einigen grundlegenden Veränderungen in der Ökonomie des Kunstbetriebs zusammenhängt (unsere Vermutung ist: nicht zuletzt aufgrund der schwindenden Möglichkeit, von Kunstkritik leben zu können).“ Eine Antwort von John Kelsey

Der deutsche Sportschuhhersteller aus Herzogenaurach präsentierte dieser Tage seine neueste Erfindung: Ein Sneaker, der in Zusammenarbeit mit der Meeresschutzorganisation

   I am an artwork and I am 3 years old ,  2004 Acryl auf Wand und Box  Courtesy die Künstlerin und kaufmann repetto, Milan/New York

 

I am an artwork and I am 3 years old,  2004
Acryl auf Wand und Box 
Courtesy die Künstlerin und
kaufmann repetto, Milan/New York

Lily van der Stokkers Wandmalereien und Installationen spielen mit dem Dekorativen, dem Netten und Mädchenhaften. Klatsch und Tratsch, Celebrityfreunde, der ewig dreckige Haushalt – die Museumswand wird zum Tagebuch voller bunter Blumen und Wolken. Damit hat die Künstlerin nicht nur einen eigenen Umgang mit Bild und Sprache entwickelt, sondern auch eine feministische Strategie: „Nonshouting Feminism“, wie sie es nennt.

 Drawing by Dan Perjovich for Spike

Zeichnung von Dan Perjovich für Spike

Die wachsende Klassengesellschaft in der Kunstwelt und die immer neuen Rekordpreise, die für zeitgenössische Werke gezahlt werden, gefährden das Glaubenssystem der Kunst – fürchten viele. Warum macht sich keiner Sorgen um das Geld? Ist es nicht das Geld, das in den Auktionen seine Freiheit feiert, seine Entbindung von der Last des Vergleichs? Ist Kunst das neue Geld? Über eine Währung, die von der Bank der Blicke lebt, in die wir alle einzahlen.

 Foto: Johannes Worsøe Berg

Foto: Johannes Worsøe Berg

Der in New York lebende norwegische Künstler arbeitet mit großen Themen – Gewalt, Sexualität, Zerstörung, Alter, Selbstausdruck. Seine Ausstellungen sind ausufernde Installationen aus Malerei, Skulptur, Readymades, Fotografie und Beiträgen von befreundeten Künstlern, Designern oder Schriftstellern. Jennifer Krasinski spricht mit ihm über die Dimension des Visuellen im Schreiben, schwule Todessehnsucht und die Irrelevanz der
Relevanz.

 Kathy Acker at 26th Studio, New York 1990

Kathy Acker im 26th Studio, New York 1990

Chris Kraus über das erneute Interesse an dieser kontroversen Ikone des Punk.

Bjarne Melgaard, »Ignorant Transparencies«, 2013
Installationsansicht, Gavin Brown’s enterprise, New York

 Abbildungen:  Jordan Wolfson, (Female figure) 2014, 2014 Mixed media Courtesy the artist and David Zwirner, New York/London Photo: John Smith

Abbildungen: 
Jordan Wolfson, (Female figure) 2014, 2014
Mixed media
Courtesy the artist and David Zwirner, New York/London
Photo: John Smith

Jordan Wolfsons Roboter bedeutet für viele Besucher ein Erstkontakt – mit dem technologisch höchstentwickelten und auch unheimlichsten Automat, den sie jemals gesehen haben. Aber lohnt die Erfahrung im Galerieraum? Ein Roboter ist doch immer nur so böse wie die Welt, in die er gestellt wird.