Zombie

 © JU / Ruhrtriennale

© JU / Ruhrtriennale

Die Regisseurin Susanne Kennedy zeigt in Berlin ihre Performance „Orfeo“ und dreht dabei an den herrschenden Geschlechterverhältnissen und den Künstlermythos durch den Wolf. Am Ende ist Stille. 

Wie hat das Internet verändert, was ein Ereignis ist?

 Dawn of the dead, filmstill, 1978

Dawn of the dead, filmstill, 1978

Zeitgenössische Abstraktion bedient sich blind an der Kunstgeschichte, sieht meistens gleich aus und passt vor allem gut über’s Sofa – so der Vorwurf in Walter Robinsons Begriff des „Zombie Formalismus“. Vielleicht hat aber auch nur die Kunstkritik verlernt, genau hinzusehen? Travis Jeppesen verteidigt die jahrhundertealte Abstraktion gegen ihre Gegner und spielt den Ball zurück: Es sei Zeit, dass sich Kritiker wieder auf ihren Gegenstand einlassen und eine neue Sprache für Malerei finden.

 Werner Herzog, Screenshots aus „Die Höhle der verlorenen Träume“, 2010, 90 min.

Werner Herzog, Screenshots aus „Die Höhle der verlorenen Träume“, 2010, 90 min.

Werner Herzog durfte 2010 als einer der wenigen die gerade wiederentdeckte südfranzösische Höhle von Chauvet betreten. In nur sechs Tagen drehte er einen grandiosen Dokumentarfilm über die 32.000 Jahre alten Höhlenmalereien. Timo Feldhaus blickt nun durch ein flaches Retina-Display auf die Anfänge der Kunst, um schnell in die Gegenwart zu driften: zu den Bildarchiven der Agentur Corbis.

 Photo: Zoë Fisher

Photo: Zoë Fisher

Ist es noch möglich zu vergessen?