res·o·nant

Eine Licht- und Klanginstallation von Mischa Kuball im Jüdischen Museum Berlin
 Licht- und Klanginstallation "res.o.nant" von Mischa Kuball im Jüdischen Museum Berlin 2017 bis 2019, Photo: Alexander Basile, Cologne
 Licht- und Klanginstallation "res.o.nant" von Mischa Kuball im Jüdischen Museum Berlin 2017 bis 2019, Photo: Alexander Basile, Cologne
 Licht- und Klanginstallation "res.o.nant" von Mischa Kuball im Jüdischen Museum Berlin 2017 bis 2019, Photo: Alexander Basile, Cologne
 Licht- und Klanginstallation "res.o.nant" von Mischa Kuball im Jüdischen Museum Berlin 2017 bis 2019, Photo: Alexander Basile, Cologne
 Licht- und Klanginstallation "res.o.nant" von Mischa Kuball im Jüdischen Museum Berlin 2017 bis 2019, Photo: Alexander Basile, Cologne

"res·o·nant" von Mischa Kuball

Das Jüdische Museum Berlin präsentiert mit res·o·nant eine begehbare Licht- und Klanginstallation des Konzeptkünstlers Mischa Kuball. Die Installation wurde eigens für die neue Ausstellungsfläche im Untergeschoss des Libeskind-Baus geschaffen. Auf insgesamt mehr als 350 Quadratmetern bespielt res·o·nant drei der fünf den Museumsbau vertikal durchziehenden Voids. Sie stehen symbolisch für die Leere, die durch die Vernichtung jüdischen Lebens entstanden ist. Diese Leerstellen, auf deren Materialität, Wirkung und Bedeutung sich Mischa Kuball bezieht, bilden den Ausgangspunkt für dieses Projekt. Damit sind diese drei charakteristischen Voids des Gebäudes erstmals seit 2001 wieder in ihrer ursprünglichen Form neu zu erleben.

In den 24 Meter hohen Räumen werfen rotierende Projektoren Lichtfelder in Form der Void-Grundrisse und als Kreis an Wände, Decken und Boden. Mittels drehender Spiegelelemente und Stroboskop-Blitzen entsteht eine »Resonanz zwischen Architektur und Haut«, so der Künstler. Als wichtiges Element der Installation sind über mehrere im Raum verteilte Lautsprecher jeweils 60-sekündige Soundclips – sogenannte Skits – zu hören, die von mehr als 180 Musiker*innen eigens für res·o·nant produziert wurden. Darüber hinaus erweitern Interventionen die Installation in den öffentlichen Raum. Mit Projektionen der Void-Grundrisse verbindet die Arbeit das urbane Berlin mit dem musealen Raum und überwindet so dessen physische Grenzen.

 

"res·o·nant live"

Im Rahmen der Berlin Art Week findet die Sound Performance „Deep-Space“ von Juan Atkins am 28. und 29. September 2018 – jeweils 16-20 Uhr – in der Installation res·o·nant im Jüdischen Museum Berlin statt. Parallel wird die künstlerische Arbeit aktuell durch die Intervention „res·o·nant live“ von Mischa Kuball aus dem Museum heraus in den öffentlichen Raum an die Oranienstraße 1 in Berlin übertragen, wo sie vom 26. bis zum 30. September 2018 zu sehen sein wird. Hier entstehen Korrespondenzen zwischen dem Entwurf des Jüdischen Museums Berlin von Daniel Libeskind, seiner städtebaulichen Verortung und den historischen Bezügen auf Carl von Ossietzky und Paul Celan.

#jmbresonant
www.jmberlin.de/resonant
www.mischakuball.com

Die Arbeit wird unterstützt durch die innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft und Carhartt WIP.

 

Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
Täglich geöffnet von 10–20 Uhr
Eintritt mit dem Museumsticket 8€, erm. 3€.

 

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