Ian Cheng

 Thousand Islands Thousand Laws, 2013  Live-Simulation, Ton, Dauer unbegrenzt Courtesy of the artist, Pilar Corrias Gallery, Standard (Oslo)

Thousand Islands Thousand Laws, 2013 
Live-Simulation, Ton, Dauer unbegrenzt
Courtesy of the artist, Pilar Corrias Gallery, Standard (Oslo)

Figuren fallen durcheinander, Kraniche fliegen auf, halb fertig gerechnete Hunde streunen durch zerfetzte Computerspiel-Landschaften. Egal wie lange man vor den Videoinstallationen von Ian Cheng steht, man kommt der Logik des Geschehens nicht auf die Spur. Auch der Künstler selbst weiß vorher nicht, wie sich seine Simulationen entwickeln werden. Er legt nur die Parameter fest: ein virtuelles Ökosystem und Charaktere, die teils nach Skript agieren, teils per Zufall. Die Arbeiten scheinen vor allem mit sich selbst beschäftigt zu sein, und das wirft einige Fragen auf. Gianni Jetzer traf den in New York lebenden Künstler zum Gespräch.