Kolja Reichert

 Foto: Markus Wörgötter

Foto: Markus Wörgötter

Die Spike-Redakteure Timo Feldhaus und Kolja Reichert diskutieren über eine Ausstellungsfotografie von „Manfred Pernice: dosen,cassetten,Zeugs“ in der Galerie Nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder im Winter 2015 in Wien

 Das documenta-Team: Peter Iden, Arnold Bode, Harald Szeemann, Bazon Brock, Jean-Christophe Ammann, Ingolf Bauer Photo: © documenta Archiv

Das documenta-Team: Peter Iden, Arnold Bode,
Harald Szeemann, Bazon Brock, Jean-Christophe Ammann, Ingolf Bauer Photo: © documenta Archiv

Harald Szeemanns documenta 5 zählt zu den wichtigsten Ausstellungen überhaupt. Kaum bekannt ist dagegen das ursprüngliche Konzept, das sich im Geist von 1968 radikal gegen Kunst als Besitz wandte. Statt dem musealen Objekt stand das kollektive Ereignis im Mittelpunkt. Bazon Brock, damals Mitglied in Szeemanns Team, über eine Ausstellung, die so nie statt gefunden hat.

 Foto: Mara Ploscaru

Foto: Mara Ploscaru

Es ist zur leicht dahin geworfenen Floskel geworden, dass jeder vom Broker bis zum Uber-Fahrer, nach dem Modell des Künstlers beschäftigt sei. Und ständig hört man vom Schwinden der Grenzen der Kunst gegenüber Pop und Creative Industries. Was unterscheidet den Künstler vom Nicht-Künstler? Was unterscheidet das Kunstwerk von anderen Objekten? Eine Diskussion mit der Künstlerin Natascha Sadr Haghighian, dem Künstler Simon Denny und dem Ausstellungsmacher und Galeristen Alexander Koch, moderiert von Kolja Reichert.

 SPIKE BERLIN, 6 pm Marcus Geiger, o.T., Tisch , 2006–1014 Tischplatte, 2 Holzböcke, 4 Stühle, Filzteppich

SPIKE BERLIN, 6 pm
Marcus Geiger, o.T., Tisch, 2006–2014, Tischplatte, 2 Holzböcke, 4 Stühle, Filzteppich

Wie kommt es, dass aktuelle Kunst oft geschichtslos wirkt? Welche Bedeutung hat Kunstgeschichte für Post-Internet Art? Verändert sich durch die beschleunigte Zirkulation von Bildern, Geld und Daten der historische Orientierungssinn? Welche Rolle bleibt dem Kunstobjekt? Kolja Reichert diskutierte in unseren neuen Berliner Räumen mit der Künstlerin und Essayistin Hito Steyerl, der Kunsthistorikerin Susanne von Falkenhausen sowie zwei der vier Kuratoren der Berlin Biennale 2016: Lauren Boyle und Marco Roso vom Kollektiv DIS.

 Drawing by Dan Perjovich for Spike

Zeichnung von Dan Perjovich für Spike

Die wachsende Klassengesellschaft in der Kunstwelt und die immer neuen Rekordpreise, die für zeitgenössische Werke gezahlt werden, gefährden das Glaubenssystem der Kunst – fürchten viele. Warum macht sich keiner Sorgen um das Geld? Ist es nicht das Geld, das in den Auktionen seine Freiheit feiert, seine Entbindung von der Last des Vergleichs? Ist Kunst das neue Geld? Über eine Währung, die von der Bank der Blicke lebt, in die wir alle einzahlen.

 Okwui Enwezor fotografiert Kanye West 

Okwui Enwezor fotografiert Kanye West 

 Pieter Bruegel der Ältere, Das Schlaraffenland, 1567 Öl auf Holz, 52 x 78 cm

Pieter Bruegel der Ältere, Das Schlaraffenland, 1567
Öl auf Holz, 52 x 78 cm

Aus Martin Kippenbergers Entwurf einer Kunst, die ihre soziale Eingebundenheit reflektiert, ist eine Kunstwelt geworden, die alles integriert. Was passiert, wenn sich das Werk im Kontext auflöst und die Werkform zur Lebensform wird?

 Posters by Rita Vitorelli & Mirko Borsche

Poster von Rita Vitorelli & Mirko Borsche

Ein Roundtable-Gespräch zwischen DIS, Hito Steyerl, Susanne von Falkenhausen und Kolja Reichert bei Spike Berlin im Dezember 2014.

 Björn Braun, Untitled (zebra finch nest), 2013 Naturfasten, Federn, Plastikblumen 12 x 14 x 15 cm Foto: Nils Klinger

Björn Braun, Untitled (zebra finch nest), 2013
Naturfasten, Federn, Plastikblumen
12 x 14 x 15 cm
Foto: Nils Klinger