Martin Kippenberger

 Foto: Robert Hamacher

Diedrich Diederichsen, 2018

Foto: Robert Hamacher

Ein Gespräch zwischen Diedrich Diederichsen, Peter Pakesch und Kasper König über die Kunstszenen den 80er Jahre; über Beziehungen, Verschiebungen und Besonderheiten eines unverstandenen Jahrzehnts. Moderiert von Dominikus Müller.

 "Untitled", 2012; Öl, Papier auf Leinwand, 230 x 180 cm

"Untitled", 2012; Öl, Papier auf Leinwand, 230 x 180 cm; 
© Albert Oehlen, Courtesy Gagosian Gallery; Photo: Lothar Schnepf

Wie kaum ein anderer Künstler setzt Albert Oehlen die Malerei einem Stresstest aus. Seit über 30 Jahren arbeitet er am Quellcode des Mediums: Farbe, Auftrag, Linie und Schichtung, Titel und Triumphe, Enttäuschungen und Erwartungen werden gegeneinander ausgespielt, so dass sie sich selbst auf dem falschen Fuß erwischen. Daniel Baumann führt einmal durch das ganze Werk.

 Pieter Bruegel der Ältere, Das Schlaraffenland, 1567 Öl auf Holz, 52 x 78 cm

Pieter Bruegel der Ältere, Das Schlaraffenland, 1567
Öl auf Holz, 52 x 78 cm

Aus Martin Kippenbergers Entwurf einer Kunst, die ihre soziale Eingebundenheit reflektiert, ist eine Kunstwelt geworden, die alles integriert. Was passiert, wenn sich das Werk im Kontext auflöst und die Werkform zur Lebensform wird?

 Jennifer Bartlett,  At the Lake , 1978 Einbrennlack und Siebdruck, Lack auf Stahlplatten; Öl und Leinwand (45 Platten und 2 Leinwände) Courtesy die Künstlerin und Richard Gray Gallery

Jennifer Bartlett, At the Lake, 1978
Einbrennlack und Siebdruck, Lack auf Stahlplatten; Öl und Leinwand (45 Platten und 2 Leinwände)
Courtesy die Künstlerin und Richard Gray Gallery

Künstlerassistenten sind im Kunstbetrieb omnipräsent und bleiben in der Regel dennoch fast unsichtbar. Namenlos verschwinden sie in den Ateliers ihrer Arbeitgeber, ihre Arbeitsleistung wird von deren Produktion aufgesogen und ihr häufig eigenständiger kreativer Anteil an den Werken geht vollkommen im Künstler-“Brand” auf. Aktuell zeichnet sich allerdings ein Wandel ab. Nicht nur, dass sich der Künstlerassistent als Beruf etabliert hat, die Assistenten beginnen aus ihrer Unsichtbarkeit hervorzutreten und ihre eigene Rolle als Künstler aufzuwerten. Hans-Jürgen Hafner skizziert, wie es dazu kam.