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 O.T. , 2007 Papiermaché, Farbe, Metall Foto: Atelier West Alle Abbildungen: Courtesy Galerie Meyer Kainer

O.T., 2007
Papiermaché, Farbe, Metall
Foto: Atelier West
Alle Abbildungen: Courtesy Galerie Meyer Kainer

Wie entsteht Kunst? Entsteht sie willentlich, oder ist der Künstler Handlanger der Erfordernisse? Ein Interview von Andreas Reiter Raabe

 Installationsansicht Kunsthalle, Karlsplatz Vorne: Jim Shaw, Thrift Store Paintings Hinten: René Daniëls Foto: Studio Karl Kraus  

Installationsansicht Kunsthalle, Karlsplatz
Vorne: Jim Shaw, Thrift Store Paintings
Hinten: René Daniëls
Foto: Studio Karl Kraus

 

„Der zerbrochene Spiegel“, Vienna 1993 – Hans Ulrich Obrist erzählt Kolja Reichert von seiner ersten kuratorischen Überforderung: eine Bestandsaufnahme europäischer Malerei an der Seite von Kasper König

 Quasi Una Spirale , 2008 Acryl auf Leinwand Courtesy der Künstler und Casey Kaplan, New York Foto: Jean Vong

Quasi Una Spirale, 2008
Acryl auf Leinwand
Courtesy der Künstler und Casey Kaplan, New York
Foto: Jean Vong

Warum interessiert man sich gerade jetzt für das Werk Giorgio Griffas? Vielleicht weil er mit seriellen Gesten und ungrundiert an die Wand genagelten Leinwänden schon um 1970 viel von dem vorwegnahm, was die heutige Malerei umtreibt. Eva Fabbris erzählt die Entwicklung dieser Ausnahmeposition zwischen Konzeptkunst und Arte Povera.

 Milk , 2014 Öl, Acryltinte auf Leinwand Courtesy Elisabeth Wingate

Milk, 2014
Öl, Acryltinte auf Leinwand
Courtesy Elisabeth Wingate

In ihren Collagen ließ Julia Wachtel Anfang der 1980er Jahre die Bildwelten von Pop und Trash aufeinander krachen. Auch als sie sich der Malerei zuwandte, blieb sie ihrer Technik harter Schnitte treu – bis heute. Bob Nickas erinnert an die Zeit des Infotainment, als das Bildermachen neu erfunden wurde.

 Portrait Nicolas Party Photo: Christophe Coënon

Portrait Nicolas Party
Foto: Christophe Coënon

„Wenn man auf einem Elefanten sitzt, verhält man sich anders“ Die Technik mag sich weiterentwickeln, aber die Kunst wird nicht besser, sagt Nicolas Party. Gelassen und ohne Ironie arbeitet er an einem der eigenwilligsten Werke in der jüngeren Malerei. Ein Gespräch mit Rita Vitorelli über das Naive, die Langsamkeit von Materie und die Vorzüge der menschlichen Hand.

 Photo: eSeL.at

Photo: eSeL.at

Warum machst du Performances mit Malereien?

 Portrait Rachel Rose

Portrait Rachel Rose

Wie malerisch sind deine Videoarbeiten?

   I am an artwork and I am 3 years old ,  2004 Acryl auf Wand und Box  Courtesy die Künstlerin und kaufmann repetto, Milan/New York

 

I am an artwork and I am 3 years old,  2004
Acryl auf Wand und Box 
Courtesy die Künstlerin und
kaufmann repetto, Milan/New York

Lily van der Stokkers Wandmalereien und Installationen spielen mit dem Dekorativen, dem Netten und Mädchenhaften. Klatsch und Tratsch, Celebrityfreunde, der ewig dreckige Haushalt – die Museumswand wird zum Tagebuch voller bunter Blumen und Wolken. Damit hat die Künstlerin nicht nur einen eigenen Umgang mit Bild und Sprache entwickelt, sondern auch eine feministische Strategie: „Nonshouting Feminism“, wie sie es nennt.

Wie verändern digitale Bilder die Malerei?

 Jennifer Bartlett,  At the Lake , 1978 Einbrennlack und Siebdruck, Lack auf Stahlplatten; Öl und Leinwand (45 Platten und 2 Leinwände) Courtesy die Künstlerin und Richard Gray Gallery

Jennifer Bartlett, At the Lake, 1978
Einbrennlack und Siebdruck, Lack auf Stahlplatten; Öl und Leinwand (45 Platten und 2 Leinwände)
Courtesy die Künstlerin und Richard Gray Gallery

Künstlerassistenten sind im Kunstbetrieb omnipräsent und bleiben in der Regel dennoch fast unsichtbar. Namenlos verschwinden sie in den Ateliers ihrer Arbeitgeber, ihre Arbeitsleistung wird von deren Produktion aufgesogen und ihr häufig eigenständiger kreativer Anteil an den Werken geht vollkommen im Künstler-“Brand” auf. Aktuell zeichnet sich allerdings ein Wandel ab. Nicht nur, dass sich der Künstlerassistent als Beruf etabliert hat, die Assistenten beginnen aus ihrer Unsichtbarkeit hervorzutreten und ihre eigene Rolle als Künstler aufzuwerten. Hans-Jürgen Hafner skizziert, wie es dazu kam.