Reena Spaulings

 Stephen Willats, Surfing with the Strange Attractor , 2011 Ink, water colour, Letraset text on paper  

„Wir würden dich sehr gerne einladen, einen Essay für die kommende Ausgabe zu schreiben. Reena Spaulings war einer Entwicklung relativ weit voraus, in der Künstler, Kuratoren, Kritiker und Galeristen (und möglicherweise Sammler?) zunehmend wechselnde Rollen einnehmen. Es ist klar, dass dieses Phänomen mit einigen grundlegenden Veränderungen in der Ökonomie des Kunstbetriebs zusammenhängt (unsere Vermutung ist: nicht zuletzt aufgrund der schwindenden Möglichkeit, von Kunstkritik leben zu können).“ Eine Antwort von John Kelsey

 Pieter Bruegel der Ältere, Das Schlaraffenland, 1567 Öl auf Holz, 52 x 78 cm

Pieter Bruegel der Ältere, Das Schlaraffenland, 1567
Öl auf Holz, 52 x 78 cm

Aus Martin Kippenbergers Entwurf einer Kunst, die ihre soziale Eingebundenheit reflektiert, ist eine Kunstwelt geworden, die alles integriert. Was passiert, wenn sich das Werk im Kontext auflöst und die Werkform zur Lebensform wird?

 Art Club 2000, Untitled (Times Square / Gap Grunge 1), 1992-1993, C-Print

Art Club 2000, Untitled (Times Square / Gap Grunge 1), 1992-1993, C-Print

Rrose Sélavy, Vern Blosum, John Dogg: Warum erschaffen sich Künstler Alter Egos oder verbergen sich als Kollektiv hinter erdachten Charakteren? Martin Herbert folgt der Figur des fiktiven Künstlers durch die letzten hundert Jahre und entdeckt in ihm einen Spiegel der Veränderungen in der Kunstwelt. Manchmal ist eben eine Identität nicht genug

 Installationansicht »Bernadette Corporation: 2000 Wasted Years« Artists Space, New York, 2012.  Foto: Daniel Pérez

Installationansicht »Bernadette Corporation: 2000 Wasted Years« Artists Space, New York, 2012. 
Foto: Daniel Pérez

Die ausufernde, auf mehrteiligen Tafeln präsentierte Chronologie der Bernadette Corporation beginnt mit dem Jahr 1993, als Initiative einer gewissen »Bernadette« und ein paar Mitstreitern der lokalen Clubkultur.

 Cashmere Sweeter: Dan Bodan, die große Berliner Hoffnung  

Cashmere Sweeter: Dan Bodan, die große Berliner Hoffnung

 

Berlin Special: Ein Stream of Consciousness über die Berliner Kunstszene, die Theorie zum Lifestyle macht.

 Movie Star Maps, 2014 Detail aus einer raumgroßen Installation mit Wandmalerei, Los Feliz, California Foto: Michael Underwood

Movie Star Maps, 2014
Detail aus einer raumgroßen Installation mit Wandmalerei, Los Feliz, California
Foto: Michael Underwood

Alex Israel ist 1982 in Los Angeles geboren. Seine künstlerische Praxis ist facettenreich, und er arbeitet in unterschiedlichen Medien, die den vielen und vielfältigen Schattierungen seiner Westküsten-Ästhetik Platz bieten. Die vergrößerten Sonnenbrillengläser, Airbrush-Selbstporträts und Hollywood-Requisiten verbergen einen Reichtum an persönlichen und popkulturellen Bezügen, der ihnen meisterhaft einen neuen Kontext gibt. „As It LAys", eine Serie von Videointerviews mit Prominenten über das Wundern und Staunen, das das Leben in L. A. mit sich bringt, hat seinen sonnendurchtränkten Werken große Aufmerksamkeit verschafft. Seit 2010 produziert Israel mit seiner Firma Freeway Eyewear Sonnenbrillen, für die seit kurzem prominente Künstler neue Looks kreieren. Die nächste Kollektion wird passend zur Urlaubszeit erscheinen. Israel ist ein sehr fröhlicher Künstler, der mit seinem gesamten Werk coolen Optimismus verbreitet. Was ist sein Geheimnis?